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Foto: http://mogilewmuseum.by/

Die Museumsakademie Belarus geht in die nächste Runde

vom 13.09.2019 15:02:07

Die ersten drei Seminare in Gomel, Polotzk und Brest haben bereits stattgefunden. Das vierte startet am 16. September für zwei Tage in Mogiljow. Das erste Seminar in Gomel zu „Museen und Erinnerung“ hatte ich als Referentin gestaltet. Passend zum Thema haben wir die Wanderausstellung zu Maly Trostenz besucht, die gerade ihre Station in der Stadt hatte. Die Gestalterin unseres gemeinsamen deutsch-belarussischen Projekts, Susanne Benzing, war die Referentin des Seminars in Brest und in Polotzk war Katrin Hieke die Expertin für das Thema „Museumsmarketing und Tourismus“. In Mogiljow werden Carolin Savchuk vom Museum Berlin-Karlshorst und Steffen Schumann von der Kunsthochschule Weißensee über Kommunikation und Vermittlung unsere Referenten im Ethnographischen Museum sein.

Die Museumsakademie ist ein gemeinsames Projekt von Tradicia History Service, des Goethe Instituts Minsk, der Stiftung „Cultural Heritage & Modernity“ und ICOM Belarus. Für die Realisierung haben wir Mittel aus dem Programm der Östlichen Partnerschaft des Auswärtigen Amtes beantragt und erhalten.

Die Museumsakademie stärkt Museen als Brücke zwischen verschiedenen zivilgesellschaftlichen Akteuren und als gesellschaftliche Dialogplattform. Sie bringt Fachleute aus Museen, Vereinen, Bildungseinrichtungen sowie öffentlichen Behörden aus Belarus und Deutschland zusammen, die bisher kaum oder gar nicht kommunizieren. Sie fördert den Dialog zu aktuellen Entwicklungen in der internationalen Museumslandschaft und den Austausch über die Arbeits- und Lebensbedingungen insbesondere jenseits der städtischen Zentren. Der Dialog mit lokalen Partnern und Vertretern der Behörden trägt dazu bei, ein offenes, sektorenübergreifendes Netzwerk aufzubauen, das nachhaltige Impulse für die Debatte über eine gemeinsame europäische Zusammenarbeit setzt.

Von April bis Dezember 2019 finden im Rahmen der Museumsakademie Trainings, praxisorientierte Seminare mit belarussischen und deutschen Experten in den Regionen sowie Museumsbesuche und Gespräche in Deutschland für eine Gruppe von fünfzehn Multiplikatoren statt. Die Reise nach Dresden ermöglicht es den belarussischen Museumsexperten, ihre Erfahrung in einem internationalen Umfeld unmittelbar zu reflektieren. Während der vier, jeweils zweitägigen Module werden folgende Themen behandelt:

  • Museen und Erinnerungskultur (Gomel)
  • Museumsmarketing und -tourismus (Polotzk)
  • Ausstellungskonzeption und Gestaltung (Brest)
  • Vermittlung und Kommunikation (Mogiljow)

Den Abschluss der Museumsakademie bildet ein Symposium zu aktuellen Themen der Museumsarbeit in Minsk im November.


3.-5. August 2019

vom 15.07.2019 11:43:01

Nun ist es schon wieder soweit, das zweite der beiden Seminare „Zur Sache“ der Bayerischen Schreibakademie in München steht an. Bereits im Februar hatte ich zusammen mit weiteren angehenden Autoren die Chance, hier unter fachkundiger Anleitung des Autors Wolfang Büscher und der freien Lektorin Hanna Schuler zu lernen, wie man gute Sachbücher schreibt. Seitdem waren umfangreiche Hausaufgaben zu erledigen. In meinem Fall bedeutete das, etwa die Hälfte meines geplanten Buches über Belarus zu schreiben. Und da es ja bereits auf der Homepage des Literaturhauses angekündigt wird, kann und will ich jetzt ja auch keinen Rückzieher mehr machen. Ich bin gespannt und freue mich auf das Seminar!

Foto: Goethe-Institut Minsk/Belarus

Die Museumsakademie Belarus geht weiter

vom 16.06.2019 09:10:00

Die ersten beiden Seminare in Gomel und Polotzk haben bereits stattgefunden. Das dritte startet am 17. Juni für zwei Tage in Brest. In Gomel habe ich das Seminar zu „Museen und Erinnerung“ gestaltet. Passend zum Theam hatten wir die Gelegenheit, die Wanderausstellung zu Maly Trostenz zu besuchen, die gerade ihre Station in der Stadt hatte. Die Gestalterin unseres gemeinsamen deutsch-belarussischen Projekts, Susanne Benzing, ist die Referentin des Seminars in Brest. In Polotzk war Katrin Hieke die Expertin für das Thema „Museumsmarketing und Tourismus“.  In Gomel haben im Palastmuseum, in Polotzk im Buchmuseum gearbeitet – zwei ebenso eindrucksvolle wie unterschiedliche Eindrücke von der bunten belarussischen Museumslandschaft.

Die Museumsakademie ist ein gemeinsames Projekt von Tradicia History Service, des Goethe Instituts Minsk, der Stiftung „Cultural Heritage & Modernity“ und ICOM Belarus. Für die Realisierung haben wir Mittel aus dem Programm der Östlichen Partnerschaft des Auswärtigen Amtes beantragt und erhalten.

Die Museumsakademie stärkt Museen als Brücke zwischen verschiedenen zivilgesellschaftlichen Akteuren und als gesellschaftliche Dialogplattform. Sie bringt Fachleute aus Museen, Vereinen, Bildungseinrichtungen sowie öffentlichen Behörden aus Belarus und Deutschland zusammen, die bisher kaum oder gar nicht kommunizieren. Sie fördert den Dialog zu aktuellen Entwicklungen in der internationalen Museumslandschaft und den Austausch über die Arbeits- und Lebensbedingungen insbesondere jenseits der städtischen Zentren. Der Dialog mit lokalen Partnern und Vertretern der Behörden trägt dazu bei, ein offenes, sektorenübergreifendes Netzwerk aufzubauen, das nachhaltige Impulse für die Debatte über eine gemeinsame europäische Zusammenarbeit setzt.

Von April bis Dezember 2019 finden im Rahmen der Museumsakademie Trainings, praxisorientierte Seminare mit belarussischen und deutschen Experten in den Regionen sowie Museumsbesuche und Gespräche in Deutschland für eine Gruppe von fünfzehn Multiplikatoren statt. Die Reise nach Dresden ermöglicht es den belarussischen Museumsexperten, ihre Erfahrung in einem internationalen Umfeld unmittelbar zu reflektieren. Während der vier, jeweils zweitägigen Module werden folgende Themen behandelt:

  • Museen und Erinnerungskultur (Gomel)
  • Museumsmarketing und -tourismus (Polotzk)
  • Ausstellungskonzeption und Gestaltung (Brest)
  • Vermittlung und Kommunikation (Mogiljow)

Den Abschluss der Museumsakademie bildet ein Symposium zu aktuellen Themen der Museumsarbeit in Minsk im November.

Aliaksandr Dalhouski und ich (Juni 2018 in Minsk)

»Die Heldentat des Volkes ist unsterblich!«

vom 20.05.2019 18:24:00

Diese Worte stehen an der Häuserwand auf dem Platz des Sieges in Minsk, und so lautet auch der Titel einer Diskussionsveranstaltung im Ort der Information der Stiftung Denkmal ermordeter Juden Europas am 5. Juni um 18.00 Uhr. Moderiert von Adam Kerpel-Fronius werden Aliaksandr Dalhouski (Geschichtswerkstatt Minsk) und ich aus Anlass des 75. Jahrestages der Befreiung von Belarus über aktuelle Fragen der Erinnerungskultur in Weißrussland sprechen.

Die Veranstaltung erfolgt in Kooperation mit der Botschaft der Republik Belarus in Berlin.

Weitere Informationen hier.

Foto: http://www.gsu.by/ru/node/2223

Regionale Museumsakademie Belarus

vom 05.05.2019 18:51:05

Die Museumsakademie ist ein gemeinsames Projekt von Tradicia History Service, des Goethe Instituts Minsk, der Stiftung „Cultural Heritage & Modernity“ und ICOM Belarus. Für die Realisierung haben wir Mittel aus dem Programm der Östlichen Partnerschaft des Auswärtigen Amtes beantragt und erhalten.

Die Museumsakademie stärkt Museen als Brücke zwischen verschiedenen zivilgesellschaftlichen Akteuren und als gesellschaftliche Dialogplattform. Sie bringt Fachleute aus Museen, Vereinen, Bildungseinrichtungen sowie öffentlichen Behörden aus Belarus und Deutschland zusammen, die bisher kaum oder gar nicht kommunizieren. Sie fördert den Dialog zu aktuellen Entwicklungen in der internationalen Museumslandschaft und den Austausch über die Arbeits- und Lebensbedingungen insbesondere jenseits der städtischen Zentren. Der Dialog mit lokalen Partnern und Vertretern der Behörden trägt dazu bei, ein offenes, sektorenübergreifendes Netzwerk aufzubauen, das nachhaltige Impulse für die Debatte über eine gemeinsame europäische Zusammenarbeit setzt.

Von April bis Dezember 2019 sind im Rahmen der Museumsakademie Trainings, praxisorientierte Seminare mit belarussischen und deutschen Experten in den Regionen sowie Museumsbesuche und Gespräche in Deutschland für eine Gruppe von fünfzehn Multiplikatoren geplant. Die viertägige Reise ermöglicht es den belarussischen Museumsexperten, ihre Erfahrung in einem internationalen Umfeld unmittelbar zu reflektieren. Während der vier, jeweils zweitägigen Module werden folgende Themen behandelt:

  • Museen und Erinnerungskultur;
  • Museumsmarketing und -tourismus;
  • Ausstellungskonzeption und Gestaltung;
  • Vermittlung und Kommunikation.

Den Abschluss der Museumsakademie bildet ein Symposium zu aktuellen Themen der Museumsarbeit.

Das erste Seminar fand im April in Gomel statt.


Vorträge zu Trostenez

vom 15.04.2019 16:53:01

Meine aktuelle Vortragstätigkeit zur Geschichte und Erinnerungskultur des Vernichtungsortes Trostenez, Minsk/Belarus umfasst folgende Konferenzen:

  • Internationale Tagung „Deutschland und Belarus“ an der Historischen Fakultät der Linguistischen Universität Minsk/Belarus, Minsk. Belarus, 5.4.2019, in russischer Sprache,
  • Internationales Symposium „Museums in XXI Century: New Meanings, New Space, New Imagery“, ICOM Belarus, 9./10.4.2019, Minsk, in russischer Sprache,
  • Jahrestagung der „Arbeitsgruppe Internationale Geschichte“ im Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands (VHD): „Außenbeziehungen und Erinnerung von der Antike bis in die Gegenwart“, veranstaltet vom 16. – 18. Mai 2019, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt.

https://psu.by/nauka/novosti-nauki/11878-sozdanie-nemetsko-belorusskoj-komissii-istorikov

Deutsch-belarussische Historikerkommission

vom 01.04.2019 16:46:13

Anfang März fand die zweite Vorkonferenz zur Bildung einer deutsch-belarussischen Historikerkommission in Minsk statt, zu der ich eingeladen war. Die Initiative, außer für den fachlichen Austausch mit Russland und der Ukraine, auch für Belarus eine Kommission ins Leben zu rufen, ging im Sommer von Bundespräsident Steinmeier aus, als dieser zur Eröffnung des letzten Abschnitts der Gedenklandschaft in Maly Trostenez war.

Das Zusammentreffen in Minsk schloss an die Konferenz in Gießen im Dezember 2018 an. Dort standen Themen des 20. Jh. im Fokus, in Minsk ging es um weiter zurückliegende Epochen der deutsch-belarussischen Beziehungen.

Zweck der beiden Vorkonferenzen, die von der DGO organisiert wurden, war es, einen Themenkatalog für die zukünftige Kommission auszuloten. Aktuell wird die Zusammensetzung der Kommission festgelegt, die im Mai erstmals zusammenkommen wird.


Belarus bleibt eine Herausforderung

vom 10.03.2019 18:51:54

Auch nach meiner Zeit in Minsk und Belarus zwischen 2010 und 2013 bin ich regelmäßig vor Ort, arbeite mit vielen Kolleginnen und Kollegen in unterschiedlichen Projekten zusammen. In den vielen Jahren haben sich Freundschaften entwickelt und eine ungebrochene Neugier auf dieses Land am östlichen Rand Europas, das schneller zu erreichen ist als Mallorca und doch noch immer ein weißer Fleck auf der Landkarte ist.

Schon lange reizt es mich, darüber zu berichten, meine Erfahrungen zu teilen und andere Reisende neugierig zu machen. Genau das tue ich nun mit einem Buch, unterstützt von der Bayerischen Akademie des Schreibens. Stoff gibt es wahrlich genug und das Schreiben allein ist diese neue Herausforderung wert.

Foto: http://www.uni-giessen.de/ueber-uns/pressestelle/pm/pm223-18

Deutsch-belarussische Historikerkommission

vom 10.12.2018 15:27:08

Am 12. und 13.12.2018 findet in Gießen zur Bildung einer deutsch-belarussischen Historikerkommission eine erste Konferenz statt, zu der ich eingeladen bin. Die Initiative, außer für den fachlichen Austausch mit Russland und der Ukraine, auch für Belarus eine Kommission ins Leben zu rufen, ging im Sommer von Bundespräsident Steinmeier aus, als dieser zur Eröffnung des letzten Abschnitts der Gedenklandschaft in Maly Trostenez war.

Nun werden deutsche und belarussische Historiker*innen zunächst in Gießen, im Frühjahr 2019 in Minsk über gemeinsame Themen und Forschungsdefizite diskutieren. Im Anschluss wird die Zusammensetzung der Kommission festgelegt. Die Federführung liegt bei der DGO.

Am Vorabend der Tagung, am 11. Dezember, wird um 18.00 Uhr unsere Wanderausstellung zu Maly Trostenez in der Kongresshalle am Berliner Platz in Gießen eröffnet.

Auf dem Minsk-Forum der dbg, 23.11.2018

Minsk-Forum 2018 und die Deutsch-belarussische Gesellschaft

vom 01.11.2018 15:20:27

Vom 22.-24. November fand das XVI. Minsk-Forum zum Thema „Dialog, Entwicklung und Digitalisierung“ im IBB in Minsk statt. Das Programm ist auf der neugestalteten Website der deutsch-belarussischen Gesellschaft zu finden. Die Neukonzeption des Internet-Auftritts ebenso wie die Planung und Moderation der Kultursektion auf dem Forum sind die beiden Schwerpunkte, denen ich mich in meinem ersten Jahr als Vorstandsmitglied in der dbg gewidmet habe.

Bei dem Panel zum Thema „Kultur 4.0: Auf dem Weg in die Zukunft“ waren Alla Stashkevich (freiberufliche Museumsexpertin und ehemalige Vorsitzende von ICOM Belarus), Iwona Reichardt von der internationalen Zeitschrift „New Eastern Europe“, Alexander Susha (stellv. Direktor der Staatsbibliothek Belarus), Jakob Racek (Leiter des Goethe-Instituts in Minsk) sowie Alexander Zimenko (Kunsthistoriker und Kurator, Leiter der Kunstsammlung der BelGazPromBank) dabei. Auf englisch und russisch haben wir lebhaft über die Chancen und Risiken der Digitalisierung für die verschiedenen Sparten des Kulturbereichs diskutiert.

Berichte zum Forum:
Belrynok
Deutsche Welle
Belarussische Nationalbibliothek (russisch und englisch)