Blog

Foto: Wikipedia

Auf Lenins Spuren

vom 14.06.2017 14:48:50

Als ich kürzlich aus Anlass einer Konferenz in St. Petersburg war, habe ich die Stadt mit neuen Augen gesehen und mir überall wogende Menschenmassen mit roten Fahnen vorgestellt. Wo haben sie demonstriert? Was erinnert heute in der Stadt an die Revolution von 1917?

Eingestimmt war ich schon durch meinen Wohnort am Suvorovski-Prospekt im alten Teil der Stadt und einen Besuch bei Freunden ebenfalls im Geiste viel früherer Ereignisse – auf der Dekabristenstraße und einem Viertel, in dem man sich nicht wundern würde, wenn Raskolnikov um die nächste Ecke käme. Dann habe ich mich aber aufgemacht zu meinem Lieblingsmuseum, dem Museum für Politische Geschichte. Dort habe ich mir zum wiederholten Male die neue Dauerausstellung zur Revolution angesehen, die sowieso schon sehr gut ist. Noch besser wird sie aber dadurch, dass sie die historischen Räumlichkeiten der Kschesinskaja-Villa mit einbezieht, in denen Lenin persönlich und die Parteispitze der Bolschewiki gewirkt haben, einschließlich des berühmten Balkons, von dem Lenin nach seiner Rückkehr aus der Schweiz zu eben jener revolutionär gestimmten Menge meiner Vorstellung gesprochen hat.

Von da ging es weiter zur „Aurora“, die seit dem letzten Sommer frisch renoviert wieder als Museum zugänglich ist. Da mein Rundgang (zufällig) mit dem Tag des Sieges zusammenfiel, war der Eintritt frei, freilich nur für Russen. Erkannt hat sie mich sogleich an meinem freundlichen „Guten Tag“, wobei ich nicht sicher bin, ob es am Akzent lag oder schlicht an der Tatsache, dass ich gegrüßt habe. Jedenfalls hat sie meinen Gruß nicht erwidert, sondern nur grimmig gefragt, wo ich herkomme. Danach war die Überraschung noch größer, denn sie hat sich wohl gefragt, wie man es wagt, am 9. Mai aus Berlin nach Russland zu reisen. (In der Tat habe ich die Stimmung in der Stadt den ganzen Tag als angespannt empfunden, aber das ist eine andere Geschichte.)  Jedenfalls hat sie mir nur mürrisch einen Zettel hingehalten, der allerdings in Times New Roman 9 Pkt und zudem auf russisch, von dem sie ja annahm, dass ich das sowieso nicht beherrsche, wenig aussagekräftig war. Die Spannung war zu spüren, also habe ich ihr meinen ICOM-Ausweis vorgelegt, da immerhin dessen Logo auf besagtem Zettel deutlich unter Rubrik „kostenlos“ zu erkennen war. Ob sie erleichtert war, dieser unangenehmen Begegnung ein Ende bereiten zu können oder doch eher verärgert, dass sie mich nun doch kostenlos reinlassen musste, vermag ich nicht zu sagen. Jedenfalls waren wir beide froh, dass sich unsere Wege trennen konnten. Umso mehr habe ich den Rundgang auf diesem historischen Ort genossen, einschließlich einem Haufen meist angetrunkener Väter mit samt Söhnen nach der Parade und einem immerhin modernen und abwechslungsreichen Museum unter Deck. Ob sie nun den berühmten Schuss am 25. Oktober 1917 abgegeben hat oder doch nicht, wird wohl ungeklärt bleiben, der Mythos jedenfalls lebt.

Solchermaßen eingestimmt, bin ich zum Finnischen Bahnhof gelaufen, wo rein gar nichts an Lenins Ankunft erinnert, sieht man von dem Denkmal auf dem Vorplatz ab. Ob die große Uhr in der Wartehalle zu sowjetischen Zeiten auf der Stunde von Lenins Ankunft aus dem Exil stand, habe ich leider damals versäumt zu überprüfen. Jetzt jedenfalls tickt sie richtig und außer mir hat wohl niemand an Iljitsch gedacht.

Doch damit nicht genug, nächste Station war das Taurische Palais. In einem schönen Park gelegen ist es als Regierungsgebäude nicht zugänglich. Dasselbe gilt auch für das Smolny-Instiut, aber der Geist war eindeutig zu spüren. Hier waren sie wieder, die wogenden Massen mit den roten und phantasievollen Fahnen des Sommers 1917 und der revolutionären Monate bis zum Frühjahr 1918. Wie oft wohl haben sie genau diesen Weg zwischen dem Sitz der Duma, der Provisorischen Regierung, des Petrograder Sowjets und der Konstituierenden Versammlung zum späterem Sitz des Sowjets und des Rats der Volkskommissare voller Hoffnung und Bangen für ihre Proteste, Kundgebungen und Demonstrationen gewählt?

Ich konnte jedenfalls beschwingt wieder an die Arbeit zur Vorbereitung der zweiten großen Revolutionsausstellung in Berlin zurückkehren. In Zürich ist die Ausstellung ja schon seit Februar zu sehen, in Berlin ist es im Oktober soweit. Ein Schelm, wer in den Daten einen historischen Bezug erkennt.

Foto: http://www.shm.ru/shows/10261/

Die Revolution mit den Augen von Kindern

vom 04.06.2017 15:04:39

… zeigt derzeit eine Ausstellung im Staatlichen Historischen Museum in Moskau. Zu sehen ist eine Auswahl aus einem Konvolut von Werken, die Kinder im Alter von 7 und 13 Jahren 1917/1918 an zwei Moskauer Schulen auf Anregung ihres Kunstlehrers Vassilij Voronov (1887-1940) anfertigten. Mit ihrem direkten und unverstellten Blick gaben die Schüler ihre eigenen Beobachtungen von Demonstrationen, Lebensmittelschlangen und revolutionären Kämpfen wider. Die insgesamt 1.600 Zeichnungen stellen eine wichtige Quelle für die zeitgenössische Wahrnehmung der revolutionären Ereignisse dar.

In der Ausstellung sind sie kombiniert mit historischen Fotos der Zerstörungen Moskaus im Zuge der Revolutionskämpfe und Zitaten aus den Erinnerungen Voronovs, die in der Sowjetunion nicht erscheinen durften, da sie vielfach negative Bewertungen der Oktoberrevolution und den Hinweis auf ein mangelndes Interesse der Kinder und Jugendlichen enthielten.

Wie so häufig in russischen Ausstellungen erschließen sich viele Geschichten und Bezüge nur in einer Führung, da erläuternde Texte und Objektbeschriftungen fehlen. Die Ausstellung ist noch bis zum 19. Juni zu sehen. Im Herbst eröffnet das Museum die große Sonderausstellung „Die Energie der Revolution“ im ehemaligen Lenin-Museum.

Foto: http://forum.aktuell.ru/foto/v/russland-fotografen/achim/aussenministerium-moskau.jpg.html

Welche Bedeutung hat die Russische Revolution heute noch?

vom 28.05.2017 15:02:24

Diese Frage konnte ich neulich Michail Schwydkoj stellen, dem außerordentlichen Vertreter des Präsidenten der Russischen Föderation in Fragen der internationalen kulturellen Zusammenarbeit und Tausendsassa der russischen Kulturlandschaft. Zu sehen und zu hören sein wird seine Antwort in der Ausstellung am DHM, die am 17. Oktober eröffnet wird.

Der Termin führte mich zum ersten Mal in das Zuckerbäckergebäude des russischen Außenministeriums. Herr Schwydkoj nutzt dort das ehemalige – und weitestgehend unveränderte – Büro von Jurij Brezhnew, dem Sohn des früheren Staatsoberhauptes. Nur gut, dass die sowjetische Einrichtung die Kreativität und Fantasie offenbar nicht beeinträchtigt. Der Kunsthistoriker, Kulturjournalist, Autor und Dozent Schwydkoj jedenfalls sprüht vor Ideen und Tatkraft.


Ausstellung des Staatlichen Russischen Literaturmuseums im Russischen Haus

vom 30.04.2017 05:02:47

In der Zeit vom 23. März bis 2. Mai ist im Russischen Haus in der Friedrichstraße eine (ins Deutsche übersetze) Wanderausstellung und des Literaturmuseums aus Moskau zu sehen, mit dem wir auch für die Revolutionsausstellung im DHM zusammenarbeiten. Gegenstand sind 12 Schriftsteller und ihre Reaktionen auf die revolutionären Ereignisse des Jahres 1917.

Zwölf mehrteilige Ständer sowie Reproduktionen von Kunstwerken und Designentwürfen vermitteln ein vielfältiges und aufschlussreiches Bild von der Kulturszene dieser Jahre. Die Gestaltung der Ausstellung macht das Lesen leicht und präsentiert die Biographien, Zitate, Dokumente, Fotos und Abbildungen von Kunstwerken abwechslungsreich und doch unaufdringlich.

Der Einführungstext berichtet über die Einstellungen der Schriftsteller, eine Kontextualisierung der historischen Ereignisse fehlt jedoch leider. Dennoch lohnt sich der Besuch, sie gib einen Einblick in die wirklich einmalige Sammlung des Moskauer Museums, die so viel mehr zu bieten hat, als nur Bücher! Schade, dass wir nicht mehr davon in unserer Ausstellung werden zeigen können.

Foto: http://www.kommersant.ru/doc/3187062

Foto: http://www.kommersant.ru/doc/3187062

Geheime Akten zur Russischen Revolution

vom 13.02.2017 09:49:44

Gestern auf dem Pressefrühstück im Deutschen Historischen Museum tauchte die Frage auf, ob wir bei unserer Ausstellung denn auch die neuesten Forschungsergebnisse berücksichtigen, die in den letzten 20 Jahren nicht zuletzt auf der Grundlage von Quellen und Dokumenten aus den russischen Archiven entstanden sind. Abgesehen davon, dass sich wissenschaftliche Forschungen für die Bescher in einer Ausstellung nur schwer abbilden lassen, sollte das eine Selbstverständlichkeit sein. Wir versuchen, mit der Lektüre der neusten Literatur à jour zu bleiben, lassen uns von einem Gremium wahrer Revolutionsexperten im Fachbeirat beraten und haben Historikerinnen und Historiker gebeten, die aktuellen Perspektiven auf die Russische Revolution im Essayband dazulegen.

Wie schwierig es aber weiterhin ist, mit den entsprechenden Akten in den russischen Archiven zu arbeiten, legt ein interessanter Artikel –nach einem Selbstversuch der Recherche – im russischen „Kommersant“ dar (16.1.2017). Demnach sind zahlreiche Akten noch immer gesperrt bzw. nicht zugänglich. Dazu gehören offenbar persönliche Materialsammlungen, etwa von Lenin oder Krupskaja, ebenso wie Briefe oder die Akten zur Konfiskation kirchlicher und anderer Kulturgüter nach der Revolution. Der Autor stellt zurecht die Frage, wie man sich zum 100. Jahrestag ein vollständiges Bild von den Ereignissen machen soll, wenn ausgerechnet die Akten der Revolutionsführer noch immer nicht zugänglich seien?  Er schließt mit den philosophischen Worten: „Wer die Vergangenheit kontrolliert, kontrolliert die Zukunft. Das größte Geheimnis der Revolution bleibt auch weiterhin die Revolution selbst.“ Das allerdings verschafft weiteren Generationen von Historikern ein Auskommen und ist doch außerdem ganz nach russischem (Verschwörungs-)Geschmack…

Screenshot https://project1917.ru

Screenshot
https://project1917.ru

Aktuelles zur Interpretation der Revolution

vom 10.12.2016 16:28:21

Über die Leitlinien zur Interpretation der „Großen Rußländischen Revolution“ durch den Kulturminister Vladimir Medinskij wurde hier schon berichtet. In der Zwischenzeit hat sich nun auch Vladimir Putin zu Wort gemeldet, wobei insbesondere seine Äußerung, die Revolution sei eigentlich gar nicht nötig gewesen, zu heftigen Diskussionen führte. Vom Sicherheitsrat war dieser Tage zu hören, dass man in der Präsidialverwaltung der Ansicht sei, jedes „Bemühen der Bedeutungsfüllung des Jahrestages der Revolution in Russland [sei] ausschließlich das Prärogativ der wissenschaftlichen Gesellschaft“. Sicherheitshalber aber war man hier zugleich der Meinung, angesichts dieses problematischen Jahrestages solle man besser die Falsifizierungskommission wieder zum Leben erwecken.

Wie kompliziert der Umgang mit dem Jahrestag ist, weil dieser so gar nicht in das nationale Narrativ des imperialen Russland passen will, legt der Journalist Fedor Krascheninnikov dar und Michail Zygar eröffnet ein Portal unter dem Motto „1917. Freie Geschichte“. Derweil streiten die Gemüter über den Spielfilm „Mathilda“, der Ende März 2017 in die Kinos kommen soll. Die darin verarbeitete Liebesaffäre des Zaren Nikolaus II. mit der Ballerina Mathilda Kschesinskaja eint wieder einmal Kirche und Politik in ihrer Kritik.

Die breite Gesellschaft ist, fast möchte man sagen, wie eh und je, in Rote und Weiße gespalten, wie meine persönlichen Begegnungen nahelegen. Der Aufruf Medinskijs zur nationalen Einheit scheint jedenfalls bisher ungehört zu bleiben. Es bleibt spannend!

Foto: © ITAR-Tass 1997, gesehen auf: http://www.dekoder.org/de/article/lenin-balsamiert-mausoleum-moskau

Foto: © ITAR-Tass 1997, gesehen auf:
http://www.dekoder.org/de/article/lenin-balsamiert-mausoleum-moskau

Lenin on the Train

vom 26.11.2016 14:16:05

Pünktlich zum 100. Jahrestag der Russischen Revolution ist er wieder en vogue: Lenin in seinem Mausoleum auf dem Roten Platz. Seiner berühmten Reise aus der Schweiz nach Petrograd mit dem Zug durch Deutschland widmet Catherine Merridale ihr neues Buch („Lenin on the Train“, soeben erschienen bei Penguin Radom House, UK). Sie nimmt ihren Leser mit durch Räume und Zeiten und entfaltet ein ebenso detailreiches wie spannendes Panorama der Revolution. Putin denkt derweil darüber nach, ob der Revoultionsführer nicht endlich begraben werden soll, und die meisten Russen unterstützen diese Idee. Der umtriebige Kriminalbiologe Mark Benecke hat den Zustand der Leiche begutachtet, und so mancher erinnert sich dieser Tage an die eigenen Besuche im Mausoleum. Auch die transnationale Suche nach dem Pokemon macht vor dem Heiligtum nicht halt. Es bleibt also spannend, wie es mit dem Leichnam weitergeht, aber im kommenden Jahr wird er vermutlich erstmal wieder viele alte und neue Besucher haben.

Stadtmuseum in Grodno (2012). Eines der von Schlögel liebevoll beschriebenen Museumsrelikte aus sowjetischen Zeiten.

Stadtmuseum in Grodno (2012). Eines der von Schlögel liebevoll beschriebenen Museumsrelikte aus sowjetischen Zeiten.

Geschichte – Museen – Russland

vom 18.11.2016 14:20:06

Dies sind die Themen des nächsten Buches von Karl Schlögel, der aktuell als Fellow der Carl Friedrich von Siemens Stiftung in München an dem Werk „Museum der Sowjetzivilisation“ arbeitet. Gerade wurde er mit dem Preis des Historischen Kollegs 2016 ausgezeichnet. Erste Einblicke in sein neues Forschungsvorhaben gibt der Text eines Vortrages, den Schlögel 2014 in Tiblissi auf einer Konferenz des Goethe-Instituts im Rahmen des überregionalen Projekts „Zeitmaschine Museum“ gehalten hat. An diesem Projekt, das sich mit den Herausforderungen der postsowjetischen Museumslandschaft beschäftigt hat, war auch das Goethe-Institut in Minsk mit Tatjana Bembel und Olga Rybchynskaja beteiligt – zu einer Zeit, als ich ebenfalls an diesem Institut aktiv war und mit den beiden die Konzeption ihrer Projekte diskutiert habe. In einer Fußnote vermerkt Schlögel, dass sich sein Vortag zunächst nur auf die russischen Museen bezieht. Aus den vielen Beispielen geht hervor, dass sich seine zu erwartende Publikation auf einen größeren postsowjetischen Raum beziehen wird, auch Denkmäler und Erinnerungsorte in Minsk kommen vor. Bleibt zu hoffen, dass er auch einen Blick in die belarussischen Museen werfen wird, die nicht selten zugunsten der ukrainischen und georgischen Museen außer Acht bleiben.

Fotomuseum_Moskau

Streifzüge durch unbekannte Museen – Folge 10: … Moskau

vom 06.07.2016 16:15:55

Zwei Museen,  die unterschiedlicher nicht sein könnten: Das ehemalige „Haus der Fotografie“, heute MultimnediaMuseum, und das Staatliche Literaturmuseum. In beiden war ich kürzlich zu Recherchen zur Revolutionsausstellung.  Unbekannt sind beide Häuser sicher nicht, aber vielleicht doch eine (Neu-) Entdeckung.

Während das MultiMediaMuseum über moderne und professionelle Ausstellungsräume verfügt  und für seine Ausstellungen  aus einem großen Budget schöpfen kann, muss sich das Literaturmuseum mit seinen 20 Filialen der Geburtshäuser russischer Literaten und dem Umbau  einer neuen Zentrale beschäftigen. Eine Dauerausstellung gibt es zur Zeit nicht, geplant sind biographische und thematische Ausstellungen zur Literatur des 20. Jh.

Das Fotomuseum gehört  zur Stadt Moskau, profitiert aber von der  gesellschaftlichen und wirtschaftlich stabilen Position seiner Leiterin. Präsentiert werden Wechselausstellungen auf den fünf offenen Etagen des Gebäudes, präsentiert von einer professionellen Ausstellungsarchitektur und – wie der Name des Museums nahelegt – auf allen medialen Kanälen. In der aktuellen Ausstellung  zum Russischen Kosmos habe ich sogleich noch spannende Exponate für die Revolutionsausstellung im Kontext der Weltraumträume des frühen 20. Jh. entdeckt.

Das Literaturmuseum dagegen verfügt über eine der größten Sammlungen zur Literatur überhaupt, die bisher noch auf viele Standorte verteilt und nur zu einem Bruchteil in den sog.  Memorialmuseen zu den bekanntesten russischen Schriftstellern ausgestellt ist. Der rührige Direktor versucht, in möglichst vielen Wechselausstellungen und Kooperationsprojekten aus dem Fundus zu schöpfen. Das Haupthaus im Zentrum der Stadt dümpelt derweil in einem trostlosen  Zustand vor sich hin: Aktuell gibt es nur in  einem Saal eine Gemäldeausstellung, von der sich nicht so recht  erschließt, was sie mit Literatur zu tun hat, alle anderen Räume sind mit  Möbeln, Vitrinen und Stellwänden vollgestopft, auf dem Weg zur Toilette muss man den Kopf einziehen, um nicht an die niedrige Decke zu stoßen. All das soll sich im kommenden Jahr ändern, wenn die neue Zentrale fertig sein soll.  Das kann man dem Museum nur wünschen, das sich – leider – nach glanzvollen Zeiten seit seiner Gründung in den 30er Jahren in einer Art Dornröschenschlaf befindet.

Foto: http://www.phoenix.de/content/1113663

Foto: http://www.phoenix.de/content/1113663

TV-Diskussion „History Live“: „Unternehmen Barbarossa – Wendepunkt im Zweiten Weltkrieg?“

vom 23.06.2016 17:59:12

Das „Unternehmen Barbarossa“ und die Erinnerung daran war das Thema der aktuellen Sendung des Fernsehhistorikers Guido Knopp in der Reihe „History Live“, einer Diskussionsrunde zu aktuellen Fragen der Geschichte auf Phoenix. Daran zusammen mit Jörg Baberowski und Sönke Neitzel teilzunehmen hatte ich die Ehre und das Vergnügen: Zu sehen bei Phoenix und youtube

Обсуждение в телевидении „History Live“: „Операция Барбаросса – поворотный пункт Второй мировой войны?“

„ Операция Барбаросса “ и воспоминание о ней было темой актуальной передачи историка Гуидо Кноппа в серии „History Live“ в телевидении, дискуссионная программа по актуальным вопросам истории на Phoenix. У меня была радость и честь принимать участие вместе с Йоргом Баберовским и Зенке Найцель: Смотреть можно здесь Phoenix и youtube