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Foto: https://www.phoenix.de/content/986004

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75 Jahre Überfall auf die Sowjetunion – 19. Juni, 13.00 Uhr auf Phoenix

vom 05.06.2016 11:06:09

Das „Unternehmen Barbarossa“ und die Erinnerung daran ist das Thema der nächsten Sendung des Fernsehhistorikers Guido Knopp in der Reihe „History Live“, einer Diskussionsrunde zu aktuellen Fragen der Geschichte auf Phoenix. Daran zusammen mit Jörg Baberowski und Sönke Neitzel teilzunehmen hatte/habe ich die Ehre und das Vergnügen: Die Aufnahme letzte Woche war lebendig und interessant, wie überhaupt die Erfahrung, bei der Sendung mal dabei zu sein. Zu sehen ist das Produkt am Sonntag, den 19. Juni um 13.00 Uhr bei Phoenix!

Krasnogorsk

Auf den Spuren der Revolution… im Filmarchiv Krasnogorsk

vom 29.05.2016 17:22:12

Frauen in weißen Kitteln tragen schweigend Filmrollen durch die langen Gänge, Männer schleppen Eimer mit Chemikalien umher. Alle verschwinden hinter einer der vielen Türen der beiden Etagen. Alles ist still, bekrönt durch das sowjetische Wappen auf dem Giebel des eindrucksvollen Gebäudes auf dem Hügel in Krasnogorsk, 27 km vor Moskau an der Wolokolamsker Chaussee.

Eine Woche habe ich in einem der Zimmer Filme gesichtet und Ausschnitte für die Ausstellung gesucht. Dazu fügt man Papierzettel in die Filmrollen ein, die man  an einem Filmsichtungstisch selber einlegt und wechselt. Das ist  mühsam und verlangt schnelle  und sichere Entscheidungen, da eine zweite Sichtung zu aufwendig wäre. Die Filme erhält  man zudem in beliebiger Reihenfolge, so dass  man nie weiß, ob  noch besseres Material zu erwarten ist. Manche Filme bekommt  man gar nicht, wenn sie ausgeliehen sind oder nur als  Original existieren. Sondermaterial, wie Nitro, schaut man  unter Aufsicht.

Am Ende hat man hunderte bis tausende Euros ausgegeben für  nur wenige Minuten Film. Ob sich dieser Aufwand lohnt, entscheidet letztlich der Ausstellungsbesucher. Ich bin jedenfalls immer wieder gerne  dort und fahre mit vielen neuen Bildern im Kopf wieder ab – dieses Mal von der Revolution und dem „Neuen Menschen“  in  der Sowjetunion.

Foto: http://vm.sovrhistory.ru/sovremennoy-istorii-rossii/specproekt-semnadcatiy-god/#/

Foto: http://vm.sovrhistory.ru/sovremennoy-istorii-rossii/specproekt-semnadcatiy-god/#/

Die Revolution im Internet

vom 22.04.2016 13:55:04

In Vorbereitung auf den Jahrestag hat das Museum für zeitgenössische Geschichte eine Website zu den revolutionären Ereignissen 1917 freigeschaltet. Die Präsentation erzählt die Geschehnisse aus der Sicht eines Teilnehmers und verbindet kurze Texte, Zeichnungen und Objektpräsentationen. Es sind letztere, die die Seite sehenswert und originell machen – wahre Schätze aus dem reichen Fundus des Museums werden hier gezeigt und erläutert. Das Online-Angebot ist Teils eines umfangreichen Programms des Museums zum 100. Jahrestag der „Großen Rußländischen Revolution“, der u.a. auch eine Konferenz und eine Ausstellung gewidmet werden. Dabei arbeitet das Museum eng mit der Militärhistorischen Gesellschaft zusammen. Für unsere Ausstellung im DHM und dem Schweizerischen Nationalmuseum gehört es zu den wichtigsten Leihgebern.

Foto: http://museumspoliticsandpower.org/2014/09/09/only-dialogue-moves-us-forward/

Foto: http://museumspoliticsandpower.org/2014/09/09/only-dialogue-moves-us-forward/

Museum und Politik …

vom 26.03.2016 14:52:19

… lautete das Thema der ICOM-Konferenz vom 9.-14.9.2014 in St. Petersburg. Bei der Planung der gemeinsamen Veranstaltung der ICOM-Komitees von Russland, Deutschland und den USA hatte wohl niemand gedacht, wie aktuell der Gegenstand durch die Krimkrise zu diesem Zeitpunkt sein würde. Seitdem hat er kaum an Brisanz verloren.

Diese Tatsache mag darüber hinwegtrösten, dass die Konferenzbeiträge erst jetzt, mit einer Zeitverzögerung von eineinhalb Jahren, veröffentlicht werden. Im Sommer wird ein E-Book erscheinen, schon jetzt sind die Texte auf der Website von ICOM Russia einzusehen.

Neben einem gemeinsamen Artikel mit Katrin Hieke und Linda Norris über unser Blog-Projekt zur Konferenz habe ich einen weiteren Text beigesteuert, der dem politischen Potential von Museen in und für die deutsch-russischen Beziehungen nachgeht.

Музей и власть …

… была тема конференции ICOMа 9.-14.9.2014 г. в Санкт-Петербурге. При планировании общего мероприятия комитетов России, Германи и и США никто, вероятно, не думал насколько актуальным, смотря на крымский кризис, предмет будет к этой дате. С тех пор он потерял едва ли бризантность.

Этот факт может мирить с тем, что взносы конференции опубликовали только теперь, при временной задержке полтора года. Обещали E-Book на летом, но уже сейчас можно читать тексты на веб-странице ICOMа России.

Наряду с совместной статьей с Катрин Хике и Линдой Норрисом о нашем блог-проекте к конференции я сама внесла текст, который следует за политическим потенциалом музеев в и для немецко-русских отношений.

Foto: http://www.sovrhistory.ru/exposure/5554e5dab77e8cd5016cadf7 Ein Blick in die Dauerausstellung des Museums für zeitgenössische Geschichte zur Revolution 1917.

Foto: http://www.sovrhistory.ru/exposure/5554e5dab77e8cd5016cadf7
Ein Blick in die Dauerausstellung des Museums für zeitgenössische Geschichte zur Revolution 1917.

„Das Wichtigste ist es, keine ideologischen Schablonen zu benutzen.“* Russland und die Revolution.

vom 08.03.2016 09:24:45

Die offizielle Interpretation der Geschichte wird in Russland von der „Russischen Historischen Gesellschaft“ und der Militärhistorischen Gesellschaft dominiert. Beide Gremien werden bezeichnenderweise von führenden Politkern geleitet: Der Historischen Gesellschaft sitzt der Parlamentspräsident Sergej Naryškin vor, der zweiten Gesellschaft der Kulturminister Vladimir Medinskij. Zum bevorstehenden Jahrestag ließ dieser schon im letzten Jahr auf einer Konferenz im Museum für zeitgenössische Geschichte verlauten, wie die heute so bezeichnete „Große Rußländische Revolution“ zu bewerten sei.

Demnach handelt es sich um eines der wichtigsten Ereignisse des 20. Jh., das nicht nur Russland, sondern den Planeten [sic] verändert habe, dessen Tragik in der Spaltung der russischen Gesellschaft, der Einmischung ausländischer Staaten in die inneren Angelegenheiten Russlands und dem Verlust der imperialen Macht liege. Heute gehe es darum, dieses Erbe für die Gegenwart anzunehmen und sich damit auseinander zu setzen, wozu auch der Terror auf beiden Seiten der Bürgerkriegsparteien gehöre.

Während in der Sowjetunion die „Konterrevolution“ für die Entwicklung verantwortlich gemacht worden ist, hat die Forschung die Schuldigen nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion bei den Bol’ševiki gesehen. In der heute möglichen „objektiven“ Betrachtung der Geschichte sehen die Historiker die Ursachen für die Ereignisse in der über die „rote“ und „weiße“ Bewegung hinaus weitaus komplexeren Entwicklung.

Die Neubewertung der Revolution und ihrer Folgen ist hochaktuell in Russland und wird kontrovers diskutiert. Bemerkenswert ist die Tatsache, dass ehemals felsenfest von der sowjetischen Geschichtsinterpretation Überzeugte heute auf Lenin und die Genossen schimpfen, wie man es kaum für möglich gehalten hat. Sehen sie in ihm doch dem Hauptverantwortlichen für den Zerfall von Macht und Größe Russlands.

Der Präsident hat eine Kommission zur Vorbereitung des Jahrestages einberufen. Noch ist allerdings nichts zu finden auf den Websites der beiden Gesellschaften. Medinskij aber gibt die Linie vor: Ihm zufolge muss man alles von allen Seiten brachten, die Fakten objektiv bewerten. Wie auch immer man das aber auch tut, eins kommt immer dabei heraus: Die imperiale Größe Russlands. Aus den Wirren der Revolution und des Bürgerkriegs ist das Land letztlich 1945 als Sieger wie der „Phoenix aus der Asche“ auferstanden. Und nach 1991 hat es Niedergang und Verfall abermals überstanden – „Staaten mit einer Geschichte so langer, ununterbrochener Souveränität“ kann man an einer Hand abzählen, so Medinskij. Dem Jubiläum steht also nichts mehr im Wege.

*Das Zitat stammt von V. Medinskij.

Foto: http://milmed.spb.ru/

Foto: http://milmed.spb.ru/

Streifzüge durch unbekannte Museen – Folge 8: Das Kriegsmedizinische Museum in St. Petersburg

vom 13.02.2016 07:33:08

Hier stimmt es leider: Das Kriegsmedizinische Museum in Petersburg ist weniger bekannt, als es sein sollte. Seit vielen Jahren führen mich Ausstellungsprojekte dorthin – ein völlig unterschätztes Haus, meiner Ansicht nach. Wenn ich Medizinhistorikerin oder Mitarbeiterin eines unserer (häufig ebenfalls unterschätzten) Medizinhistorischen Museen in Deutschland wäre, dann würde ich ununterbrochen Kooperationsprojekte mit den russischen Kollegen umsetzen. Ihr Depot ist eine wahre Fundgrube, was übrigens die Amerikaner schon lange entdeckt haben, die sich dort die Klinke in die Hand geben.

Kürzlich war ich auf den Spuren der Revolution wieder einmal dort, um nach Exponaten zu suchen und, ich kann es nicht anders sagen, meine Freunde zu besuchen. Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus: Es soll seit Jahren eine neue Dauerausstellung geben, die Website wurde bereits komplett neu gestaltet. Überhaupt ist das Museum sehr aktiv, an vielen Projekten und Kooperationen beteiligt, nur eine Konstante trotzt der Modernisierung und ist doch zugleich ihr Motor: Der allgegenwärtige und allmächtige Direktor. Das erinnerte mich auch jetzt wieder an meinen Bericht für die DHM-Mitarbeiterzeitung von 2003. Und wie damals und all die Jahre, die ich das Museum und seine Mitarbeiter nun kenne, bleibt mir nur zu wünschen, dass das Museum mehr Aufmerksamkeit auch bei uns erfährt und seine unglaublich reiche Sammlung uns noch viele spannende Ausstellungen beschert.

Foto: https://de.wikipedia.org/wiki/Walentin_Alexandrowitsch_Serow

Foto: https://de.wikipedia.org/wiki/Walentin_Alexandrowitsch_Serow

Auf den Spuren der Revolution…

vom 06.02.2016 13:55:37

… habe ich derzeit mit der Tretjakov-Galerie zu tun. Bei der Suche nach geeigneten Exponaten zur Kunst und Kultur des vorrevolutionären Russlands stößt man unweigerlich auch auf den Maler Valentin Serov. Eine Auswahl seiner Werke ist monentan noch in einer Sonderausstellung in der sog. Neuen Tretjakov-Galerie zu sehen. Ich hatte im vergangenen Oktober die Gelegenheit, die Ausstellung zu sehen – eine wahre Freude, das sehr vielfältige Schaffen des Künstlers so konzentriert zu erleben. Allerdings sind viele seiner Bilder, die sich im Bestand der Tretjakov-Galerie befinden, auch sonst in der Dauerausstellung zu sehen, darunter auch sein berühmtes Gemälde „Das Mädchen mit den Pfirsichen“ (1887).

Dennoch erlebte die Ausstellung in der letzten Woche einen Ansturm, mit dem wohl niemand gerechnet hatte. Ob es der Besuch von Vladimir Putin war, der die Menschen aufgerüttelt hat, die Sehnsucht nach dem „guten, alten Russland vor der Revolution“ oder die nur allzu bekannte Überraschung, dass nur noch wenig Zeit bleibt, die Ausstellung zu besichtigen, muss wohl im Dunklen bleiben. Faszinierend ist vielmehr das Phänomen der Schlange, die sich vor dem Eingang bildete und ein Eigenleben entwickelte. Dies beschreibt sehr anschaulich ein Artikel auf der noch jungen Website www.dekoder.org – ein, wie ich finde, sehr wichtiges und interessantes Online-Angebot, das eine Lücke in der Berichterstattung zu Russland füllt.

Was die Schlange angeht, so kümmert sich die Militärhistorische Gesellschaft (!) um das leibliche Wohl der frierenden Besucher vor dem Eingang ins Museum. Zugleich schlängelt sich die Schlange durch das Internet. Dort beobachtete man Seltsames: „Eine Frau in der Schlange gebar einen Pfirsich“ und „In der Schlange beginnt die Sammlung von Unterschriften für ein Referendum über die Anerkennung ihrer Autonomie“. Diese stellt sie bereits unter Beweis, denn die „Schlange zur Serov-Ausstellung hat eine Gastspielreise durch Russland begonnen“. Was wird nur passieren, wenn die Ausstellung nach der Verlängerung schließt? Der Präsident jedenfalls macht sich große Sorgen: „Den Zerfall der Serow-Schlange bezeichnete Putin als eine der größten geopolitischen Katastrophen“. Was für ein Traum für die Kuratoren!

Lenin-Museum

Museumsstreifzüge – Folge 7: Das Lenin-Museum in Moskau

vom 15.01.2016 17:17:14

Wie schon der letzte Museumstreifzug nach Razliv, liegt auch dieser auf den Spuren der russischen Revolution, denen ich zur Zeit intensiv folge. Wieder einmal war ich zu Gast bei den Moskauer Kollegen des Staatlichen Historischen Museums, zu denen seit dem Ende der Sowjetunion auch das Lenin-Museum am Roten Platz gehört. Und natürlich musste ich auch dort wieder in die Tiefen der Depots abtauchen, um nach Exponaten zu suchen.

Es kommt mir selber schon komisch vor, aber auch in diesem Fall ist mein Bericht von 2003 für die Mitarbeiterzeitung des DHM noch immer aktuell: Die Keller sind, man kann es nicht anders sagen, vollgestopft mit Lenin-, Stalin- und anderen Büsten sowjetischer Helden und das Personal ist praktisch auch noch dasselbe. Kaum auszumalen, was passiert, wenn der langjährige Direktor und jetzige Mitarbeiter des Leninmuseums einmal nicht mehr da sein sollte, um sich zurechtzufinden.

Die Aufarbeitung der Bestände erfolgt allmählich durch Sonderausstellungen wie zuletzt 2014 in der Präsentation „Mythos des geliebten Führers“ http://www.shm.ru/shows/1113/ . Eine neue Dauerausstellung gibt es bisher nicht – wie überhaupt keine Dauerausstellung zum 20. Jh. im Staatlichen Historischen Museum. Ein Schelm, wer hier an Geschichtspolitik denkt.

Hier geht’s zum Museumsstreifzug.

Foto: http://www.saint-petersburg.com/museums/razliv-museum-center/

Foto:
http://www.saint-petersburg.com/museums/razliv-museum-center/

Museumsstreifzüge durch unbekannte Museen – Folge 6: Razliv Museum Center

vom 06.12.2015 12:24:48

Auf den Spuren der Revolution war ich kürzlich an einer der letzten Lenin-Kult-Gedenkstätten, und zwar in Razliv bei St. Petersburg. Es handelt sich um das letzte Versteck Lenins, bevor er es dort nicht mehr aushielt und Ende Oktober 1917 buchstäblich mit der Straßenbahn in die Stadt fuhr, um die Revolution anzuzetteln. Daran erinnert ein Museum, oder besser gesagt eine Gedenkstätte im wahrsten Sinne des Wortes, mit zwei Standorten, indem sie Lenins Lebensumstände zunächst im Hause eines Revolutionsgenossen, dann in einer Erdhütte (!) weniger dokumentiert als konserviert.

Verrückt ist, dass genau hier, vor den Toren der Metropole, die Gegensätze der russischen Gesellschaft anschaulicher nicht sein könnten: Neben verfallenen Holzhäusern im finnischen Stil stehen wahre Protzbauten der neuen Russen und solide Villen der Mittelklasse. Nur die wenigsten der traditionellen Bauten werden wieder in Stand gesetzt, vielmehr hört man, dass sie regelmäßig zufällig abbrennen, um teuren Bauplatz frei zu machen.

Der Kult um die mehrfach wiederaufgebaute und stabilisierte Erdhütte mutet hier schon seltsam an. Lenin hatte natürlich nur Gedanken für die Revolution, die sich die Überwindung eben dieser Klassenunterschiede auf die Fahnen geschrieben hatte.

Foto: http://www.erarta.com/ru/calendar/exhibitions/detail/89565163-41cb-11e5-85a8-8920284aa333/

Foto: http://www.erarta.com/ru/calendar/exhibitions/detail/89565163-41cb-11e5-85a8-8920284aa333/

Auf den Spuren der russischen Revolution…

vom 29.11.2015 14:18:41

… hatte ich kürzlich in Moskau die Gelegenheit, den Enkel von Jakov Chernichov zu treffen. Andrej Chernichov, selbst ein bekannter und erfolgreicher Architekt, verwaltet den Großteil des Erbes und Nachlasses seines berühmten Großvaters. Dieser steht noch immer im Schatten von Leonid und Wiktor Wesnin oder Konstantin Melnikov und anderen Konstruktivisten. Ein Grund dafür ist die Tatsache, dass sein Werk hauptsächlich architektonische Utopien umfasst, gebaut wurde so gut wie nichts. Eines der wenigen Beispiel für eine Realisierung ist der Wasserturm in einer Fabrik in Petersburg. Dort, in Petersburg, wird derzeit eine umfangreiche Ausstellung zum Werk Chernichovs gezeigt. Träger und Veranstalter ist die Chernichov-Stiftung. In dem Fabrikgebäude plant die Stiftung, die auch einen Preis für Architekten auslobt, ein Architekturmuseum. Bevor das allerdings eröffnet wird, hoffe ich, im Rahmen einer anderen, in Berlin geplanten Ausstellung einige Werke von Chernichov zu integrieren.